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Knick-Senkfuß

Allgemein

Beim Knick-Senkfuß handelt es sich meist um eine gutartige Veränderung des Fußes. Es besteht ein abgeflachtes Längsgewölbe (die Fußsohle wird beim Stehen vollständig belastet, Senkfuß) und eine nach innen, schief stehende Ferse (Knickfuß, Fersenvalgus). Abzugrenzen ist der Knick-Senkfuß vom kontrakten Plattfuß, bei dem meist eine nicht vorgesehene knöcherne Verbindung (Coalitio) zwischen dem Sprungbein und dem Fersenbein oder dem Fersenbein und dem Kahnbein besteht.

Diagnostik

Bei Belastungs- oder Ruheschmerz oder bei einem über das 10. Lebensjahr hinaus bestehenden Knick-Senkfuß sollte eine Röntgendiagnostik erfolgen. Beim Knick-Senkfuß zeigt sich dann ein fehlendes Längsgewölbe und eine Steilstellung des Sprungbeines. Zudem kann so ggf. ein kontrakter Plattfuß anhand einer Knochenbrücke (Coalitio) ausgeschlossen oder bestätigt werden. Sollte die Röntgendiagnostik keinen sicheren Aufschluss erbringen, so ist ggf. eine Kernspinuntersuchung (MRT) zusätzlich sinnvoll.

Symptome

In der Regel ist der Knick-Senkfuß nicht mit Schmerzen verbunden. Sollte jedoch ein Belastungs- oder gar Ruheschmerz bestehen, so sollte eine weiterführende klinische Untersuchung und ggf. eine Bildgebung erfolgen, insbesondere um einen kontrakten Plattfuß auszuschließen.

Therapiemöglichkeiten

Bis zum 6. Lebensjahr wird der Knick-Senkfuß als „normal“ (physiologisch) bezeichnet und der Knick-Senkfuß korrigiert sich in der Regel mit dem weiteren Wachstum. Daher ist in diesem Alter keine spezielle Behandlung nötig. Zu empfehlen ist viel barfuß zu gehen. Nur in seltenen Fällen korrigiert sich der flexible Knickfuß nicht über das 6. Lebensjahr hinaus. In diesen Fällen ist dann die Verschreibung von speziell angefertigten Schuheinlagen und eine gezielte Physiotherapie sinnvoll. Sollte die schief stehende Ferse jedoch auch im Alter von 10-13 Jahren weiter bestehen, kann insbesondere wenn zudem Schmerzen vorliegen, eine Therapie mit einer kleinen Operation, der sogenannten „Talus-Stopp-Schraube“ erfolgen. Diese Schraube wird im Fersenbein platziert und korrigiert die Fußfehlstellung durch Aufrichtung des Längsgewölbes. Nach 3 Jahren wird die Schraube dann wieder entfernt und der Fuß hat sich in seiner Stellung normalisiert. Diese Methode wird seit ca. 20 Jahren sehr erfolgreich eingesetzt.

 

Sollte ein Plattfuß mit einer knöchernen Verbindung zwischen dem Sprungbein und dem Fersenbein oder zwischen dem Fersenbein und dem Kahnbein bestehen, so ist bei Schmerz oder Bewegungseinschränkung die Entfernung der Knochenbrücke (Coalitio) zu empfehlen. Sollte ein Senkfuß mit Knochenbrücke bestehen kommen auch beide Operationstechniken zum Einsatz.

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