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Morbus Dupuytren

Allgemein

Beim Morbus Dupuytren (Dupuytren’schen Erkrankung oder Kontraktur) handelt es sich um eine gutartige Wucherung des Handflächenbindegewebes, wodurch die Finger nicht mehr frei gestreckt werden können und sich Richtung Handfläche krümmen. Zu Beginn der Erkrankung bilden sich zunächst knotige und flächenhafte Veränderung der Handfläche. Im weiteren Verlauf können sich dann derbe Bindegewebsstränge bilden und dadurch die freie Streckung der Finger einschränken. Am häufigsten sind der Ring- und Kleinfinger betroffen, prinzipiell können aber alle Finger der Hand betroffen sein. Die Ursachen der Erkrankung sind bis heute nicht vollständig geklärt.

Diagnostik

Eine Untersuchung der Hand, zusammen mit der Krankengeschichte des Patienten reicht fast immer aus um die Diagnose eines Morbus Dupuytren zu stellen. Eine weiterführende Bildgebung (Röntgen oder MRT) ist zumeist nicht notwendig.

Symptome

Die betroffenen Patienten bemerken meist eine langsame Verhärtung in den Handinnenflächen. Bei Fortschreiten der Erkrankung kann Monate bis Jahre dauern, bis knotige oder strangartige Verdickungen auftreten, die dann zur Bewegungseinschränkung der Finger führen und damit zu einer  Funktionseinschränkung der Hand. Schmerzen treten eher selten auf.

Therapiemöglichkeiten

Bei weit fortgeschrittener Erkrankung mit entsprechender Funktionseinschränkung der Hand durch die gebildeten Narbenstränge, wird die operative Therapie empfohlen. Dabei wird das narbig veränderte Bindegewebe möglichst vollständig entfernt, damit sich die Finger wieder frei bewegen können. Eine reine Knotenbildung muss nicht operiert werden. Vor einer operativen Entfernung der Narbenstränge, müssen die Patienten darüber aufgeklärt werden, dass die Rezidivquote, d.h. das Wiederauftreten der Erkrankung innerhalb fünf Jahren, bis zu 40 Prozent betragen kann.

 

Als Alternative zur o.g. Operation besteht die Möglichkeit einer sog. Nadelfasziotomie (Fibrosenperforation). Diese sollte nur zum durchgeführt werden, wenn der Finger bereits stark gekrümmt ist. Bei dem minimal-invasiven Eingriff werden die Narbenstränge durch Nadelstiche so weit geschwächt, dass sie gestreckt und zerrissen werden können. Der Vorteil dieser Behandlung liegt in einer schnelleren Heilungszeit, der Nachteil in einem höheren Risiko für das Wiederauftreten der Bewegungseinschränkung.

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